München - Dorfhund trifft Großstadt

Veröffentlicht am 7. Juli 2026 um 22:39

6. und 7. Juli

Am Montag Nachmittag  sind wir nach einer sehr entspannten Fahrt (zumindest für Janine und mich 😴) im H 2 Hotel am Olympiapark angekommen. Zimmer im 17. Stock und München lag mir zu Pfoten 🐾 Den Ausblick konnte ich nur kurz genießen, da meine Menschen unbedingt noch eine Runde durch den Olympiapark laufen wollten. Da habe ich einen echten Kulturschock erlebt: sooooo viele Menschen und Fahrräder! Normalerweise setze ich mich ja brav an den Rand, wenn ein Fahrrad kommt, aber da wären wir ja gar nicht mehr vorwärts gekommen. Also habe ich mir mal die anderen Hunde angeguckt, wie die das so machen. Aha, Kopf hoch, arroganten Blick aufsetzen, alles ringsrum ignorieren und einfach laufen. So habe ich mein Rudel sehr souverän durch die Menschenmassen zum Biergarten geführt, Zurück im Hotel wurde mir mit viel Improvisation mein Abendessen gerichtet und mein Kissen standesgemäß aufgeschüttelt - endlich schlafen!
Dienstag habe ich das Rudel ganz liebevoll gegen 5 Uhr geweckt 😇 Das war auch nötig, denn Andy hat unser Auto nach Brixen gebracht, wo es nun darauf wartet, in etwa 2 Wochen wieder von uns abgeholt zu werden. Zurück ist er mit dem Flixbus gefahren. Währenddessen habe ich mit Janine München erkundet:erst sind wir zum  Lerchenauer See gelaufen und haben da ganz entspannt und bei viel Wind die Enten beobachtet. Weiter ging’s durch den Olympiapark und dort sind wir ganz viele Treppen runter zu einem unterirdischen Bahnhof gelaufen. Dort kam dann kurz Wind auf und eine sogenannte U-Bahn kam auf uns zu geschossen! Ich habe kurz zweifelnd zu Janine geguckt, aber die hat ganz bestimmt gesagt, dass wir da jetzt mitfahren. Ich hatte also keine Chance und bin da einfach so mit eingestiegen, als wäre das nicht mein erstes Mal in so einem schnellen und lauten Blechschlauch. Hat geklappt und ich habe überlebt! Von der Münchner Freiheit ging es dann einen einen ganz großen Park zu einem See mit einem ganz tollen Biergarten. Dort gab‘s für Janine Apfelkuchen und für mich ganz viele Enten und Gänse zum Beobachten. Zurück ging’s dann wieder mit dem unterirdischen Ding, inklusive Fahrkartenkontrolle. Der Kontrolleur hat mich angeguckt und meine: „Des Wurschtel brauch joa ka Ticket, isch ja praktisch Handgepäck! Und a Maulkorb braucht´s ja a net, oder?“ Janine meinte dann zu ihm: „Maulkorb braucht er nur, wenn er „Handgepäck“ genannt wird!“ Ich staune immer wieder, wie gut mich Janine kennt 😉 Andy ist dann nachmittags auch endlich wieder angekommen. Ich habe ihn den ganzen Tag gesucht und bei jedem großen Mann, der auf uns zugekommen ist, habe ich erwartungsvoll Männchen gemacht, bis ich erkannt habe, dass es doch nicht mein  Andy ist… Nunja, dann war er endlich zurück und mein Rudel endlich wieder beieinander. Prompt ging’s wieder mit der U-Bahn (mittlerweile wusste ich, wie man das Ding nennt) in den Englischen Garten. Dort haben wir am Eisbach eine ganze Weile den Surfern zugeguckt (unfassbar, die gehen freiwillig ins Wasser!) und sind wieder zu dem See gelaufen, an dem ich mit Janine heute Mittag schon war. Nun war’s aber nochmal so schön da, weil auch Andy dabei war 🥰 Wieder zurück im Hotel gab‘s dann noch Abendessen für mich und nun kann ich nach 18 km München endlich die Pfötchen  ausstrecken und von unserem Radtourstart morgen früh träumen 😴 

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Kommentare

Kontrolleur
Vor 2 Monate

Servus, do is da Kontrolleur! Da Maulkorb war ned nötig – i hob glei g'sehgn, dass des Gefährlichste an dem Wurschtl bloß da Dackelblick is. Des mit'm Handgepäck lass ma trotzdem no amoi von da Bahn prüfen. Owa wenn i ehrlich bin: Bei so am liabn Fahrgast druck i gern amoi a Aug zua. Des nächste Moi gibt's vielleicht sogar a Sitzplatzreservierung fürs Handgepäck. 😉